Infos über das Kaninchen
Die Geschichte des
Kaninchens
Kaninchen sind genau gesehen keine Nagetiere, obwohl sie
Nagezähne besitzen. Die Nagezähne, welche Nagetiere immer haben, sind bei ihnen aber anders
entstanden als bei Mäusen, Ratten und Co. Durch die harte Nahrung, die die
Kaninchen zwangsweise fressen mussten, entwickelten sich bei ihnen
die Nagezähne, damit sie das Futter fressen konnten.
Aber die Nagetiere, also eine Ratte oder eine Maus, waren schon immer damit bestückt.
Der Überbegriff des Kaninchens heißt Hasentiere. Diese teilt man in zwei Familien.
Die Pfeifhasen, von denen es 15 verschiedene Arten gibt, und die Hasenartigen, von denen es
45 verschiedene Arten gibt. Unsere ganz normalen Feldhasen, unsere
Wildkaninchen und unser Hauskaninchen gehören auch zu ihnen.
Die eigentliche Heimat der Kaninchen waren die Iberische Halbinsel
und Nordafrika. Dort lebten sie schon 1100 Jahre v. Chr..
Den Namen Kaninchen bekamen sie von einem Mann, der Martin Luther hieß. Denn er entdeckte sie
bei den Menschen mit denen sie früher lebten. Die Leute dort nannten sie "i-shephan-im",
was Martin Luther mit Kaninchen übersetzte.
In Deutschland gab es die Kaninchen zuerst nur in Klöstern, um
1200 n. Chr.. Das heißt, dass es die Kaninchen schon seit über 800 Jahren gibt, nur die
Kleinstform des Kaninchens, also das Zwergkaninchen, gibt es erst seit 100 Jahren.
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