Der Käfig:
Als geeignete Schlafstätte empfehlt sich ein Gitterkäfig mit Plastikschale, da
diese gut sauber zuhalten ist.
Abgesehen von der Farbe, können Sie natürlich auch zwischen den Größen wählen. Im Allgemeinem
gilt: Je größer, desto besser.
Ihr Kaninchen muss sich problemlos hinstellen und auch mal drei, vier Schritte gehen können.
Mindestens braucht es 120 x 80 x 50 cm Platz. Es versteht sich von selber, dass das Kaninchen sowieso
nicht den ganzen Tag in seiner Behausung sitzen muss.
Der Platz:
Stellen Sie den Käfig in Hüfthöhe in eine zugluftgeschützte Ecke, die nicht so dunkel, aber
auch den Sonnenstrahlen nicht ungeschützt ausgesetzt ist. Ebenfalls gefällt es Ihrem
Mümmel nicht, wenn er direkt neben Heizung, Fernseher oder Radio steht.
An diesem Platz, an dem Ihr Kaninchen überwiegend ist, sollte auch nicht die
"Hauptdurchfahrtsstraße" Ihrer Wohnung sein, denn es braucht etwas Ruhe.
Das Einstreu:
Von Innen sollte der Stall mit Einstreu ausgelegt sein. Ungefähr zwei Finger breit. Das Einstreu
gibt es Säckeweise im Zooladen.
Sollte Ihr Kaninchen ein ganz Wilder sein und sein Einstreu immer heraus toben, gibt
es eine gute Alternative. Pellets. Sie sind gepresstes Einstreu, die nicht so krümeln.
Sie sind allerdings geräuschvoller, wenn Ihr Kaninchen sich bewegt.
Die Verpflegung:
Haben Sie einen geeigneten Platz gefunden, brauche Ihr Kaninchen noch Nahrung.
Im normalem Kaninchenfutter, aus der Zoohandlung, ist bereits alles enthalten, was Ihr Nager
braucht. Zusätzlich sollte aber bei Ihrem Liebling ein Salzleckstein vorhanden sein.
Alles was Sie dazu brauchen finden Sie auch hier
Füttern Sie Ihr Kaninchen am Besten zweimal am Tag. Nachmittags freut es sich über frisches
Grün.
Auch braucht Ihr Kaninchen immer ausreichend sauberes Wasser und Heu.
Vitamine braucht Ihr Kaninchen auch. Besonders gerne essen sie Grünes aus dem Garten.
Gras, Löwenzahn und auch mal Melisse oder Pfefferminze. Apfel, Salat, Gurke und Karotte kann
einem Kaninchen ebenfalls gerne gegeben werden.
Um seine Zähne in Form zuhalten, brauch Ihr Kaninchen etwas Hartes zum knabbern. Sie können aus
einem Zooladen spezielle Knabberstangen kaufen oder aber von Ihrem Obstbaum im Garten Zweige
abschneiden. (siehe hier)
Niemals sollte Ihr Kaninchen Kohlsorten zum fressen bekommen, da sie Blähungen verursachen.
Sonstiges:
An zusätzlichen Dingen benötigen Sie ein Futternapf und eine Trinkflasche. Achten Sie darauf,
dass das Futternapf einen guten Stand hat. Ihr Kaninchen soll nicht in der Lagen sein es durch
den Käfig zuwerfen.
Die Trinkflasche kann am besten draußen an den Gitterstäben befestigt werden. An dem Sauger,
der in den Stall ragt, können sich die Kaninchen so viel Wasser nehmen, wie sie wollen.
Auch Kaninchen wechseln ihr Fell von Sommer- zu Winterfell oder andersherum. Die Haare, die sie
verlieren müssen Sie regelmäßig herauskämmen. Eine Kaninchenbürste gibt es ebenfalls im
Zoolanden.
Wenn Sie mit Ihrem Kaninchen einmal zum Tierarzt müssen, empfehlt sich eine Transportbox. Hier
ist Ihr Kaninchen vor aufdringlichen Menschen und Hunden sicher. Herausspringen kann es ebenfalls
nicht und es fühlt sich auch noch, wenn es die Box schon kennt, sicherer.
Da Kaninchen Höhlentier sind, eignet sich ein kleines Häuschen oder andere
Versteckmöglichkeiten im Stall als Ersatz.
Dorthin kann sich Ihr Kaninchen auch zurückziehen, wenn es signalisieren will, dass es Ruhe
braucht.